
WhatsApp Samsung Handy Sicherheitslücke: Betroffen?
Wer auf seinem Samsung Galaxy eine WhatsApp-Nachricht mit Bild erhält, muss seit August 2025 genauer hinschauen: Eine Zero-Click-Lücke ermöglicht Angreifern vollständigen Zugriff auf das Gerät – ohne dass der Empfänger etwas klicken muss. Betroffen sind Millionen Samsung-Nutzer mit Android 13 und neuer. Dieser Artikel erklärt, was Forscher entdeckt haben, welche Modelle gefährdet sind und wie du dich schützen kannst.
Betroffene Geräte: Samsung Galaxy mit Android 13+ · CVE-ID: CVE-2025-21043 · Angriffsart: Zero-Click via Bilder · Entdeckt seit: August 2025 · Betroffene OS: Android 13 und 15
Kurzüberblick
- Samsung Galaxy ab Android 13 betroffen (CHIP Praxistipps)
- Zero-Click-Angriff über WhatsApp-Bilder (Kleine Zeitung)
- Exakte Liste aller betroffenen Samsung-Modelle (CHIP Praxistipps)
- Verfügbarkeit von Samsung-Updates je Region (Kleine Zeitung)
- Lücke CVE-2025-21043 am 13. August 2025 öffentlich bekannt (Kleine Zeitung)
- Samsung SMR Sep-2025 Patch am 13. September 2025 (CHIP Praxistipps)
- Patches verfügbar: Android-Updates und WhatsApp-Updates installieren (CHIP)
- Potentieller WhatsApp-Abschutdown alter Geräte ab 2026 (CHIP Praxistipps)
Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten technischen Details zur Sicherheitslücke CVE-2025-21043 zusammen.
| Attribut | Wert | Quelle |
|---|---|---|
| Lücken-Name | CVE-2025-21043 | Kleine Zeitung |
| Betroffene OS | Android 13 und 15 | CHIP Praxistipps |
| Hersteller | Samsung Galaxy | CHIP |
| Erste Meldung | August 2025 | inFranken |
| Angriffsvektor | Bildverarbeitung | Kleine Zeitung |
| Bekanntheitsdatum | 13. August 2025 | Kleine Zeitung |
| Patch-Datum | 13. September 2025 | CHIP Praxistipps |
| Ausnutzung | aktiv seit August 2025 | CHIP |
| WhatsApp-Nutzer weltweit | 3 Milliarden | Kleine Zeitung |
Hat WhatsApp Sicherheitslücken?
WhatsApp mit 3 Milliarden Nutzern weltweit bietet eine enorme Angriffsfläche für Cyberkriminelle und staatliche Akteure. Sicherheitsforscher haben in den vergangenen Jahren mehrere schwerwiegende Lücken entdeckt, die sowohl Apple- als auch Samsung-Nutzer betreffen.
Zero-Click-Spyware bei Samsung-Geräten
Die Sicherheitslücke CVE-2025-21043 betrifft Samsung Galaxy Smartphones ab Android 13 und ermöglicht Zero-Click-Angriffe über manipulierte Bilder in WhatsApp. Angreifer können dabei vollständigen Zugriff auf das Gerät erlangen, ohne dass das Opfer eine Datei öffnen oder einen Link anklicken muss. Die Lücke wurde laut Kleine Zeitung am 13. August 2025 öffentlich bekannt und wird seitdem aktiv ausgenutzt.
Zero-Click-Angriffe gelten als besonders gefährlich, weil sie vollständig im Hintergrund ablaufen. Ein einziges Bild, das über WhatsApp empfangen wird, reicht aus, um Mikrofon, GPS und gespeicherte Daten auszulesen. Samsung bestätigte die Lücke für alle Galaxy-Geräte ab Android 13.
Aktuelle Lücken seit 2025
Neben CVE-2025-21043 entdeckten Forscher die verwandte Lücke CVE-2025-21042, die Samsung Galaxy S22, S23, S24 und die Z-Serie unter Android 13-15 über manipulierte DNG-Bilder der Quramsoft-Bibliothek angreift. Die Landfall-Kampagne nutzte diese Schwachstelle bereits seit Mitte 2024 gezielt in Marokko, Iran, Irak und Türkei.
Ist dein Handy von der WhatsApp-Sicherheitslücke betroffen?
Ob dein Samsung Galaxy gefährdet ist, hängt von zwei Faktoren ab: der installierten Android-Version und dem verwendeten Gerätemodell.
Betroffene Samsung-Modelle
Betroffene Modelle umfassen Galaxy S23, Z Fold 7, S21 FE, A15 und weitere Geräte mit Android 13 oder neuer. Samsung bestätigte CVE-2025-21043 für alle Galaxy-Geräte ab Android 13, was eine große Bandbreite an Modellen einschließt. Die Landfall-Kampagne nutzte speziell die Samsung Galaxy S22-S24 und Z-Serie.
Wenn du ein Samsung Galaxy S23 5G besitzt, solltest du besonders wachsam sein, da dieses Modell zur betroffenen Baureihe gehört.
Android-Versionen 13 und höher
Die Schwachstelle betrifft ausschließlich Geräte mit Android 13 (One UI 5.1) bis Android 15 (One UI 7). Ältere Android-Versionen sind nicht verwundbar, da die Bildverarbeitungsbibliothek erst in neueren Versionen den Angriffsvektor öffnet. Um zu prüfen, welche Android-Version auf deinem Gerät läuft, öffne Einstellungen → Über das Telefon → Softwareinformationen.
Wenn dein Samsung Galaxy seit 2023 gekauft wurde, bist du mit hoher Wahrscheinlichkeit betroffen – prüfe trotzdem die Android-Version.
Ist WhatsApp auf Android-Samsung-Geräten vor Hackern sicher?
Nach der Entdeckung von CVE-2025-21043 haben Samsung und WhatsApp Patches veröffentlicht. Doch die Sicherheitslage bleibt angespannt, da Zero-Click-Angriffe besonders schwer zu verteidigen sind.
Risiken durch Zero-Click-Angriffe
Ein Zero-Click-Exploit benötigt keine Interaktion vom Opfer – weder ein Klick auf einen Link noch das Öffnen einer Datei. Der Angriff startet bereits beim Empfang einer manipulierten Nachricht. Unit 42, die Sicherheitsforschungsabteilung von Palo Alto Networks, entdeckte 2025 Malware, die in der Landfall-Kampagne in Marokko, Iran, Irak und Türkei eingesetzt wurde.
Brian Thornton von Zimperium kommentierte: „Dieser Zero-Day-Angriff zeigt, wie schnell Angreifer mobile Geräte als Zugang nutzen.” Die Lücke hätte Unbefugten Zugriff auf Geräte und gespeicherte Daten ermöglicht, bestätigte Nivedita Murthy von Black Duck.
Verfügbare Updates
Samsung veröffentlichte das Sicherheitsupdate SMR Sep-2025 am 13. September 2025 für Geräte mit Android 13 bis 16. Zusätzlich Galaxy , Galaxy A15 2025 10 。 , , Apple Google 。
Samsung rollt Updates modell-, regions- und anbieterspezifisch aus – ein Patch kann in Deutschland Wochen später ankommen als in den USA.
Woran erkenne ich, ob mein WhatsApp-Konto gehackt wurde?
Eine Ausnutzung der CVE-2025-21043-Lücke zu erkennen, ist schwierig, da Zero-Click-Angriffe keine sichtbaren Spuren hinterlassen. Dennoch gibt es Warnsignale, die auf eine Kompromittierung hindeuten können.
Warnsignale
Symptome einer Ausnutzung umfassen Langsamkeit des Geräts, fehlende Dateien oder das Auftauchen unbekannter Kontakte in der Kontaktliste. Wenn das Samsung Galaxy unerklärlich langsam wird, Apps abstürzen oder sich von selbst neustarten, könnte dies auf Spyware hindeuten.
Überprüfungsschritte
Prüfe in WhatsApp unter Einstellungen → verbundene Geräte, ob unbekannte Sessions existieren. Deinstalliere verdächtige Apps, die du nicht selbst installiert hast. Donncha O Cearbhaill, Leiter des Security Lab bei Amnesty International, empfiehlt: „Betroffene Geräte auf die Werkseinstellungen zurücksetzen.”
Wenn Hacker Zugriff haben, können sie Gespräche mitlesen, Standorte verfolgen und Fotos sowie Dokumente stehlen.
Wie kann ich mein WhatsApp-Konto vor Hackern schützen?
Die gute Nachricht: Patches sind verfügbar. Die Umsetzung erfordert jedoch mehrere Schritte, die du zeitnah ausführen solltest.
Sicherheitseinstellungen
Aktiviere die Zwei-Faktor-Authentifizierung in WhatsApp unter Einstellungen → Datenschutz → Zwei-Faktor-Authentifizierung. Dies verhindert, dass Angreifer mit einem gestohlenen Passwort auf dein Konto zugreifen können. Deaktiviere die Auto-Download-Funktion für Medien in WhatsApp → Einstellungen → Speicher und Daten → Beim Empfang von Medien, um das Risiko beim Empfang von Bildern zu minimieren.
Update-Strategien
Installiere umgehend das neueste Samsung-Sicherheitsupdate: Einstellungen → Software-Update → Herunterladen und installieren. Prüfe auch die WhatsApp-Version im Google Play Store und aktualisiere auf die neueste Version. Nach jedem Update solltest du das Gerät neu starten, damit der Patch vollständig greift.
Updates variieren je nach Region und Anbieter. In Deutschland kann es je nach Netzbetreiber zu Verzögerungen kommen. Wenn dein Gerät kein Update mehr erhält, solltest du über einen Wechsel zu einem neueren Modell nachdenken. Wenn dein Gerät kein Update mehr erhält, solltest du über einen Wechsel zu einem neueren Modell nachdenken, und falls du dich für eine Apple Watch interessierst, informiere dich über die Apple Watch Blutdruckwarnungen. Apple Watch Blutdruckwarnungen
Samsung-Nutzer mit Android 13+: Sicherheitsupdate sofort installieren, dann WhatsApp aktualisieren und Gerät neu starten.
Zeitleiste: Die wichtigsten Ereignisse
Vier Datenpunkte zeigen, wie schnell sich die Sicherheitslage entwickelt hat – vom ersten Exploit bis zum Patch.
Die Chronologie der Ereignisse verdeutlicht, wie zügig die Bedrohung eskalierte und welche Maßnahmen die Hersteller ergriffen.
| Zeitraum | Ereignis | Quelle |
|---|---|---|
| Mitte 2024 | Landfall-Kampagne startet mit CVE-2025-21042-Ausnutzung | inFranken |
| April 2025 | Patch für CVE-2025-21042 von Samsung | inFranken |
| 13. August 2025 | CVE-2025-21043 wird öffentlich bekannt | Kleine Zeitung |
| 13. September 2025 | Samsung veröffentlicht SMR Sep-2025 Patch | CHIP Praxistipps |
| Oktober 2025 | Weitere Modelle wie Galaxy A15 gepatcht | CHIP Praxistipps |
Die Zeitleiste zeigt: Innerhalb von 14 Monaten wurden zwei Zero-Click-Lücken entdeckt und gepatcht – die Bedrohungslage für Samsung-Nutzer bleibt dynamisch.
Was ist bestätigt – was bleibt unklar?
Die Recherche zeigt ein klares Bild bei den Fakten, aber auch Bereiche, die weitere Aufklärung benötigen.
Die folgende Gegenüberstellung strukturiert das gesicherte Wissen und die offenen Fragen zur Sicherheitslücke.
Bestätigte Fakten
- Samsung Galaxy ab Android 13 ist von CVE-2025-21043 betroffen
- Zero-Click-Angriff erfolgt über WhatsApp-Bilder
- Die Lücke wurde am 13. August 2025 öffentlich bekannt
- Patch SMR Sep-2025 erschien am 13. September 2025
- Meta bestätigte die Ausnutzung von Schwachstellen
- Samsung und Apple räumten die Lücken ein
Was unklar bleibt
- Exakte Liste aller betroffenen Samsung-Modelle
- Verfügbarkeit von Samsung-Updates je Region
- Ob andere Messenger ebenfalls betroffen sind
- Aktuelle Ausnutzungsstatistiken nach den Patches
- Wie viele Nutzer tatsächlich angegriffen wurden
Was das bedeutet: Die Bestätigung von CVE-2025-21043 durch Samsung und Meta unterstreicht die Seriosität der Bedrohung, während die unvollständige Modelliste und regionale Verzögerungen bei Updates die Schutzmaßnahmen für Nutzer erschweren.
Expertenstimmen zur Sicherheitslage
Dieser Zero-Day-Angriff zeigt, wie schnell Angreifer mobile Geräte als Zugang nutzen.
— Brian Thornton, Zimperium
Die Lücke hätte Unbefugten Zugriff auf Geräte und gespeicherte Daten ermöglicht.
— Nivedita Murthy, Black Duck
Betroffene Geräte auf die Werkseinstellungen zurücksetzen.
— Donncha O Cearbhaill, Leiter Security Lab, Amnesty International
Zusammenfassung
Die CVE-2025-21043-Sicherheitslücke zeigt, wie verwundbar selbst etablte Apps wie WhatsApp auf Samsung-Geräten sind. Zero-Click-Angriffe ohne Nutzerinteraktion machen herkömmliche Schutzmaßnahmen wirkungslos. Samsung hat Patches veröffentlicht, aber die verzögerte, modellspezifische Update-Strategie bedeutet, dass Millionen von Geräten in Deutschland weiterhin gefährdet sein könnten.
Die Konsequenz ist klar: Wer ein Samsung Galaxy mit Android 13+ nutzt, muss jetzt handeln – das Sicherheitsupdate installieren, WhatsApp aktualisieren und das Gerät neu starten, oder das Risiko eines vollständigen Gerätezugriffs durch Angreifer akzeptieren.
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Häufig gestellte Fragen
Gibt es eine WhatsApp-Sicherheitslücke aktuell?
Ja, CVE-2025-21043 betrifft Samsung Galaxy ab Android 13. Patches wurden im September 2025 veröffentlicht – installiere beide sofort.
Welche Android-Versionen sind betroffen?
Android 13 und 15 sind betroffen. Android 12 und älter sind nicht verwundbar, da die Angriffsbibliothek in neueren Versionen den Exploit erst ermöglicht.
Wie installiere ich das Samsung-Sicherheitsupdate?
Gehe zu Einstellungen → Software-Update → Herunterladen und installieren. Prüfe auch im Google Play Store, ob ein WhatsApp-Update verfügbar ist. Starte das Gerät nach dem Update neu.
Funktioniert WhatsApp 2026 auf alten Samsungs?
Samsung Galaxy ohne Sicherheitsupdates könnten ab 2026 von WhatsApp abgeschnitten werden, ähnlich wie bei anderen Android-Herstellern, die die Mindestversionen anheben.
Was ist Zero-Click-Spyware?
Zero-Click-Spyware ermöglicht Hackern Zugriff auf dein Gerät, ohne dass du etwas klicken oder öffnen musst. Ein einziges empfangenes Bild reicht für den Angriff aus.
Brauche ich ein WhatsApp-Update für Samsung?
Ja, sowohl das Samsung-Systemupdate als auch das WhatsApp-Update sind notwendig, um die Sicherheitslücke CVE-2025-21043 zu schließen.
Sind iPhones ebenfalls betroffen?
Apple-Geräte sind von der ähnlichen Lücke CVE-2025-55177 betroffen, die ebenfalls im September 2025 gepatcht wurde. Apple hat ein iOS-Update veröffentlicht.