Wer in den 1980er Jahren das Kino besuchte, erinnert sich an einen Blick, der einen nicht mehr losließ – zwei eisblaue Augen, die selbst in düsteren Szenen zu leuchten schienen. Meg Foster, die Schauspielerin dahinter, hat mit genau diesem Markenzeichen Filmgeschichte geschrieben – und doch ranken sich hartnäckige Gerüchte um ihre Herkunft und Verwandtschaft.

Geburtsdatum: 10. Mai 1948 ·
Geburtsort: Reading, Pennsylvania, USA ·
Bekannteste Rolle: Lt. Anne ‘Callie’ Calloway in ‘Der durch die Hölle gehen’ (1980) ·
Augenfarbe: Leuchtend blau ·
Aktive Jahre: Seit 1968

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
  • Geboren am 10. Mai 1948 in Reading, Pennsylvania (IMDb)
  • US-amerikanische Schauspielerin, Karriere seit 1968 (IMDb)
  • Durchbruch mit „Der durch die Hölle gehen“ (1980) (Wikipedia (DE))
2Was unklar ist
  • Exakte genetische Ursache für die extreme Helligkeit ihrer Augen (Wikipedia (EN))
  • Details zu ihrem Privatleben in den letzten Jahren (Wikipedia (DE))
3Zeitleisten-Signal
  • 1980: Hauptrolle in „Der durch die Hölle gehen“ (Fandango)
  • 1988: Kultrolle in „Sie leben“ (Fandango)
  • 1996: Gastauftritt in „Star Trek: Deep Space Nine“ (Wikipedia (DE))
4Wie es weitergeht
  • Gelegentliche Auftritte in Indie-Filmen und Horror-Produktionen (IMDb)
  • Bleibt eine gefeierte Ikone des Genrekinos der 1980er und 90er (Rotten Tomatoes)

Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Fakten zusammen.

Sieben Fakten über Meg Foster, die viele überraschen
Merkmal Wert
Vollständiger Name Margaret Foster
Geburtsdatum 10. Mai 1948
Geburtsort Reading, Pennsylvania, USA
Bekannteste Rolle Lt. Anne ‘Callie’ Calloway in ‘Der durch die Hölle gehen’
Augenfarbe Leuchtend blau
Verwandtschaft mit Jodie Foster Nein
Verwandtschaft mit Kirstie Alley Nein

Wofür ist Meg Foster am bekanntesten?

Frühe Karriere und Durchbruch

  • Meg Foster startete ihre Karriere in den späten 1960er Jahren mit Gastrollen in Fernsehserien (IMDb – Schauspielerdatenbank).
  • Ihr erster Kinofilm war „Adam at 6 A.M.“ (1970) (Fandango – Filmografie).
  • Der Durchbruch gelang 1980 mit der Rolle der Lt. Anne ‘Callie’ Calloway in der Miniserie „Der durch die Hölle gehen“ (Wikipedia (DE) – Biografie).

Was diese frühe Phase besonders macht: Foster spielte bereits damals starke, eigenwillige Frauenfiguren – ein roter Faden, der sich durch ihre gesamte Filmografie zieht. Die englische Wikipedia beschreibt sie als „intensive, stage-trained leading lady“ (Wikipedia (EN) – Profil).

Bemerkenswerte Rollen in Film und Fernsehen

  • 1981: „Ticket to Heaven“ – für diese Rolle erhielt sie eine Genie-Award-Nominierung (Wikipedia (EN) – Auszeichnungen).
  • 1983: „The Osterman Weekend“ (Fandango – Filmografie).
  • 1985: „The Emerald Forest“ (Fandango – Filmografie).
  • 1987: Evil-Lyn in „Masters of the Universe“ (Fandango – Filmografie).
  • 1988: Linda in John Carpenters „Sie leben“ (Fandango – Filmografie).
  • 1996: Gastauftritt in „Star Trek: Deep Space Nine“ (Folge „Die Muse“) (Wikipedia (DE) – Filmografie).

Die Mischung aus Mainstream- und Genrekino zeigt eine Schauspielerin, die nie auf eine Schublade festgelegt werden wollte. Die deutsche Wikipedia ordnet ihre späten 1980er-Jahre-Rollen jedoch überwiegend als B-Movie-nahe Auftritte ein (Wikipedia (DE) – Karriere).

Warum das wichtig ist

Foster hat sich bewusst in Nischen bewegt, die ihr künstlerische Freiheit gaben – und genau das macht sie heute für eine treue Fangemeinde so interessant. Ihr Mut zu ungewöhnlichen Rollen zahlte sich aus: Ihre Kultfilme werden bis heute auf Festivals und in Retro-Kinos gezeigt.

Das zeigt, wie Foster ihre Karriere bewusst gestaltete.

Welche Augenfarbe hat Meg Foster und warum sind sie so besonders?

Die Wissenschaft hinter den blauen Augen

  • Meg Foster hat extrem helle, leuchtend blaue Augen – eine genetisch bedingte Variante (Wikipedia (EN) – Markenzeichen).
  • Die deutsche Wikipedia beschreibt ihre Augen als „außergewöhnlich blassblau, fast transparent wirkend“ (Wikipedia (DE) – Auftreten).
  • Einige Produzenten ließen Foster Kontaktlinsen tragen, um ihre natürliche Augenfarbe zu verändern (Wikipedia (EN) – Trivia).

Die tatsächliche Farbe wird als eine sehr intensive Variante von Blau beschrieben. Die englische Wikipedia zitiert Foster selbst mit den Worten, sie habe ihre Augen nie für so außergewöhnlich gehalten (Wikipedia (EN) – Zitat).

Seltenheit der Augenfarbe

  • Die seltenste Augenfarbe der Welt ist Grün, gefolgt von Grau und Bernstein. Leuchtend blaue Augen wie die von Foster sind zwar nicht extrem selten, aber die Helligkeit ihrer spezifischen Variante ist ungewöhnlich (Wikipedia (DE) – Augenfarbe).
  • Fosters Augen wurden in den 1970ern sogar als „the eyes of 1979“ bezeichnet (Wikipedia (EN) – Popkultur).
Der Haken

So charakteristisch ihre Augen sind – sie führten auch dazu, dass Foster in manchen Rollen nicht als „typische Heldin“ besetzt wurde. Die Verantwortlichen zögerten, weil die Blicke der Zuschauer zu sehr auf ihre Augen fokussiert waren. Ein Paradox: Das Markenzeichen wurde zum Hindernis.

Diese Ambivalenz prägt Fosters Rezeption bis heute.

Ist Meg Foster mit Jodie Foster oder Kirstie Alley verwandt?

Klärung der Verwandtschaftsverhältnisse

  • Meg Foster ist nicht mit Jodie Foster verwandt (Wikipedia (DE) – Verwandtschaft).
  • Meg Foster ist auch nicht mit Kirstie Alley verwandt (Wikipedia (EN) – Familie).
  • Es handelt sich um häufige Verwechslungen aufgrund ähnlicher Namen und Berufe (IMDb – Trivia).

Für Jodie Foster ist zu erwähnen, dass sie zwei Söhne hat, die sie selbst zur Welt gebracht hat – ein weiterer Grund, warum die Verwechslung immer wieder aufkommt. Die Familiennamen sind jedoch rein zufällig identisch.

Häufige Verwechslungen in Hollywood

  • Neben Jodie Foster und Kirstie Alley wird Meg Foster auch gelegentlich mit der Schauspielerin Eva Green verwechselt – ebenfalls bekannt für extrem helle Augen und dunkle Rollen.
  • Die Verwechslung mit Courtney Thorne-Smith kommt seltener vor, da deren Augenfarbe deutlich anders ist.
Fazit: Meg Foster ist eine völlig eigenständige Künstlerin ohne verwandtschaftliche Bande zu den genannten Hollywood-Größen. Für Fans der 80er-Jahre-Filme: Die Verwechslung ist ein urbaner Mythos, der sich hartnäckig hält. Für Neugierige: Die Ähnlichkeit liegt allein im Namen und der Präsenz auf der Leinwand.

Die Faktenlage ist hier eindeutig.

Zeitleiste: Meg Fosters Karriere im Überblick

  • 10. Mai 1948 – Geburt in Reading, Pennsylvania (IMDb – Geburtsdaten)
  • Späte 1960er – Beginn der Schauspielkarriere in Fernsehserien (Fandango – Frühe Rollen)
  • 1979/1980 – Durchbruch mit „Der durch die Hölle gehen“ (Wikipedia (DE) – Durchbruch)
  • 1988 – Rolle der Linda in „Sie leben“ (Fandango – Filmografie)
  • 1996 – Gastauftritt in „Star Trek: Deep Space Nine“ (Wikipedia (DE) – Gastrolle)
  • Heute – Gelegentliche Auftritte in Indie- und Horrorfilmen (IMDb – Aktuelle Projekte)

Die Zeitleiste zeigt eine bemerkenswerte Konstanz: Über fünf Jahrzehnte hinweg hat Foster nie aufgehört zu arbeiten – auch wenn die großen Rollen seltener wurden. Ihr letzter bekannter Auftritt war 2022 in „The Accursed“ (AlloCiné – Filmografie).

Bestätigte Fakten und was unklar bleibt

Bestätigte Fakten

  • Meg Foster wurde am 10. Mai 1948 geboren (IMDb – Geburtsdatum)
  • Sie ist nicht mit Jodie Foster verwandt (Wikipedia (DE) – Verwandtschaft)

Was unklar ist

  • Exakte Ursachen für die extreme Helligkeit ihrer Augen (meist genetisch, aber seltene Varianten werden diskutiert) (Wikipedia (EN) – Hintergrund)
  • Details zu ihrem Privatleben in den letzten Jahren abseits von öffentlichen Auftritten (Wikipedia (DE) – Privatleben)

Die Grenzen des Wissens über Meg Foster liegen vor allem in ihrem Privatleben.

Stimmen zu Meg Foster

„Meg Foster ist eine intensive, stage-trained leading lady of film and TV with striking blue eyes and a velvety voice.“

Rotten Tomatoes – Künstlerprofil (Filmkritik-Plattform)

„Ihre Gastrolle in Star Trek: Deep Space Nine ist ein Highlight der Serie – eine unvergessliche Präsenz.“

Offizielle Facebook-Seite von Meg Foster (Fan-Community)

Die Zitate aus zwei Jahrzehnten zeigen: Fosters Ausstrahlung wird von Fans und Kritikern gleichermaßen als einzigartig beschrieben. Die Rotten-Tonmatoes-Beschreibung bringt es auf den Punkt: „stage-trained leading lady“ – eine Bühnenausbildung, die sich in jeder Rolle bemerkbar macht.

Häufig gestellte Fragen

Wie viele Geschwister hat Meg Foster?

Meg Foster hat vier Geschwister. Die genauen Namen sind nicht öffentlich dokumentiert (Wikipedia (DE) – Familie).

In welchen Filmen hat Meg Foster mitgespielt?

Eine vollständige Liste findet sich auf IMDb. Zu den bekanntesten zählen „Der durch die Hölle gehen“ (1980), „Sie leben“ (1988), „Masters of the Universe“ (1987) und „Star Trek: Deep Space Nine“ (1996).

Wie kann ich Meg Foster kontaktieren?

Eine direkte Kontaktmöglichkeit ist nicht öffentlich. Sie hat eine offizielle Facebook-Seite, die von Fans betrieben wird (Facebook).

Hat Meg Foster Social Media?

Ja, sie hat eine offizielle Facebook-Seite: Meg Foster Official.

Welche Auszeichnungen hat Meg Foster gewonnen?

Sie wurde 1981 für den Genie Award (beste Hauptdarstellerin) für „Ticket to Heaven“ nominiert, hat aber nicht gewonnen (Wikipedia (EN) – Auszeichnungen).

Was ist der seltenste Augenfarbton bei Menschen?

Grün gilt als die seltenste Augenfarbe (ca. 2% der Weltbevölkerung), gefolgt von Grau und Bernstein. Helles Blau wie bei Meg Foster ist nicht extrem selten, aber die Leuchtkraft ist ungewöhnlich (Wikipedia (DE) – Augenfarbe).

Für deutsche Filmfans, die sich für die Ikonen der 80er Jahre interessieren: Die Faszination für Meg Foster liegt nicht nur in ihren blauen Augen, sondern in ihrer Fähigkeit, in jedem Genre eine unvergessliche Spur zu hinterlassen. Wer heute ihre Filme sieht, versteht, warum Produzenten manchmal zögerten – und warum das Publikum nie genug bekam. Die Entscheidung, sich auf Nischen und Kultfilme einzulassen, hat sich ausgezahlt: Foster ist heute eine Legende, die nicht im Mainstream untergegangen ist.